Neue Corona-Viren-Mutanten führen die Strategie der Durchseuchung endgültig ad absurdum

Anders als die englische Mutation (B.1.1.7) des Corona-Virus scheinen die brasilianische (P.1) und die südafrikanische (B.1.351) Mutation auch bereits genesene Patienten erneut zu befallen. In Südafrika hat sich die neue Virenvariante in einer Region entwickelt, in der bereits rund 40% der Menschen an COVID-19 erkrankt waren (Quelle). In der Region um Manaus waren es sogar schon rund 75% (Quelle). Damit ist auch die Strategie einer „Durchseuchung“, wie sie Experten in den Niederlanden oder in Schweden lange Zeit verfolgten ad absurdum geführt.

Florian Schumann und Jakob Simmank weisen in einem lesenswerten Artikel in der ZEIT darauf hin, dass die Wirksamkeit der vorhandenen Impfstoffe auf die neuen Virenmutationen kritisch zu hinterfragen ist. Aktuellste Daten des Herstellers Novavax belegen nun, dass deren neuester Impfstoff mit der Südafrika-Variante erheblich Probleme hat.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.