Lufthygiene in der Corona-Pandemie

 

Lufthygiene wird immer wichtiger. Nicht nur, weil wir heute wissen, dass das tödliche Corona-Virus sich in erster Linie über die Luft überträgt. Natürlich ist eine saubere Luft heute überlebenswichtig. Klare Luft ist aber auch einfach ein entscheidender Wohlfühlfaktor im Alltag, zuhause und am Arbeitsplatz. Ohne frische Luft sind wir nicht produktiv, wir schlafen nicht gut und sind übel gelaunt. Schlechte Luft macht krank.

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Seit der Corona-Pandemie ist das Interesse an Raumluftreinigern in Deutschland massiv gestiegen. Man kann das an den Google-Such-Statistiken gut ablesen. Das Raumklima gerät in den Fokus. Die saubere Luft wird zum Thema. Gut so.

LuftHygienePro – ein Serviceportal nicht nur zum besseren Lüften

LuftHygienePro ist ein Expertenportal für Lufthygiene. Das Projekt wurde im Herbst 2020 im Rahmen der Corona-Pandemie von Experten für Innenraumplanung und Wissenschaftskommunikation gegründet und wird aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Zentralen Investitionsprogramm Mittelstand gefördert.

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig es ist, dass die Menschen nicht nur Vertrauen in Wissenschaft und Politik haben, sondern dass sie sich selbst Wissen aneignen – denn Wissenschaft und Politik lernen auch ständig in und mit der Krise. Es gibt auch gar kein endgültiges und finales Wissen. Vielmehr ist Wissen ein ständiger Lernprozess. Deshalb bemühen wir uns darum, die wichtigsten aktuellen Ergebnisse aus Wissenschaft und Forschung verständlich in unserem Bereich Aktuelles vorzustellen. Wir vermitteln keine Gerüchte, sondern nur die Ergebnisse anerkannter wissenschaftlicher Einrichtungen. Natürlich geben wir bei allen Nachrichten immer die Quellen an. Sie können diese aktuellen Nachrichten bequem per RSS abonnieren. Oder Sie folgen uns auf unseren Social-Media-Kanälen, in Twitter, Facebook oder LinkedIn.

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Wissen ist Lernen – Corona ist der Beweis

Erinnern Sie sich noch, wie die Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 ihren Anfang nahm? Damals lautete der wichtigste Ratschlag „Hände waschen“. Man nahm an, dass sich der Virus vor allem über Schmierinfektion, also über die Haut überträgt. Gesichtsmasken wurden lange Zeit nur von wissenschaftlichen Außenseitern empfohlen. Dass der wichtigste Übertragungsweg die Luft ist, haben wir erst später gelernt. Und auch dabei vermuteten die Wissenschaftler lange Zeit, dass die Infektion vor allem über Tröpfchen erfolgt. Deshalb lautete die Empfehlung „Abstand halten“. Es dauerte nochmals mehrere Monate, bis sich Aerosole, also kleinste Partikel, viel kleiner noch als Tropfen, als die wahren Übeltäter herausstellten. Und so haben sich mit dem Wissen um das Virus auch die Empfehlungen für den Schutz vor seiner Übertragung im Laufe der Corona-Pandemie geändert.

Wir alle haben gelernt, wie wichtig es ist, frühzeitig falsche Einschätzungen zu korrigieren und aus Fehlern zu lernen. Fehler zu machen ist nicht anrüchig. Nicht aus ihnen zu lernen, aber kann tödlich sein – in der Wissenschaft ebenso wie in der Politik.

Deshalb ist es notwendig als Bürgerin und Bürger, als Journalistin und Politiker stets offen zu sein für neue Erkenntnisse aus der Forschung.

Corona – Wie lange noch?

Wir wissen heute nicht, wie es mit der Corona-Pandemie weiter geht. Vor einigen Monaten noch setzten manche Politiker auf eine Strategie der Herdenimmunität. Insbesondere in Schweden und den Niederlanden hoffte man darauf, dass früher oder später rund zwei Drittel der Bevölkerung durch Vorerkrankung oder Impfung gegen Neuansteckung immun werden könnten. Dadurch würde die Pandemie weitgehend zum Erliegen kommen. Heute wissen wir: diese Hoffnung wird nicht aufgehen. Durch ständige Mutation des Virus entstehen neue Sars-CoV-2-Varianten, die auch Menschen befallen, die bereits vorher an Corona erkrankt waren. In Brasilien geschieht dies derzeit tausendfach. Darüber hinaus drohen bereits entwickelte Impfstoffe gegen neue Virusmutationen ganz oder teilweise wirkungslos zu sein.

Bleibt uns also Corona auf Dauer erhalten?

Es kann sein, dass wir auf Jahre hinaus mit dem neuen Corona-Virus leben müssen. Mag sein, dass wir durch einen jährlich weiter entwickelten Impfstoff die Gefahr des Sars-CoV-2-Virus eindämmen, aber nicht völlig beseitigen können. Mag sein, dass der neue Virus damit weltweit zu einer Art neuer Grippe-Virus wird. Mit dem leben wir ja auch seit vielen Jahren in einer gefährlichen und unbequemen „Lebens- und Sterbensgemeinschaft“.

Es kann auch sein, dass der Sars-CoV-2-Virus noch viel schlimmer wird, dass wir eines Tages gar nicht anders können, als weltweit eine Null-Covid-Strategie zu verfolgen und dass wir letztlich mehr oder weniger autoritäre Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie nach chinesischem Vorbild umsetzen müssen. Wir wissen einfach nicht, in welche Richtung sich das Virus entwickeln wird.

Es kann aber ebenso gut sein, dass der neue Virus eines Tages einfach verschwindet, dass er „wegmutiert“, so wie die Spanische Grippe eines Tages ausgestorben ist. Wir wissen es nicht.

Lufthygiene bleibt wichtig, ob mit oder ohne Corona

Corona hat uns vielleicht Mund und Nase verschlossen, aber es hat uns die Augen geöffnet für die Bedeutung von Lufthygiene. So wie zu Beginn der Pandemie die Nachfrage nach Desinfektionsmitteln zur Handhygiene sprunghaft anstieg, so wuchs im Winter 2020/21 das Interesse an der Raumlufthygiene plötzlich deutlich.

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Zu Beginn der Corona-Pandemie stieg auf Google die Zahl der Suchanfragen nach „händewaschen“. Im Winter 2020/21 suchten die Menschen plötzlich verstärkt nach „raumluftfilter“. Am Suchverhalten kann man den veränderten Wissensstand zur Übertragung des Virus perfekt ablesen.

Die Nachfrage nach Raumluftfiltern und CO²-Messgeräten zog deutlich an. Und das ist gut so. Denn ein gesundes Raumklima ist ja ebenso wie eine gute Händehygiene nicht nur während der Corona-Pandemie von Bedeutung. Ein niedriger CO²-Gehalt, die richtige Raumtemperatur und eine nicht zu trockene Luft sind immer wichtig für das körperliche und seelische Wohlbefinden, für unsere Leistungsfähigkeit und für unsere Gesundheit. Wir können also aus der Corona-Pandemie lernen.

Deshalb werden wir hier auf LuftHygienePro künftig auch Tipps für ein gesundes Raumklima geben, für richtiges Lüften. Wir bereiten derzeit eine Software vor, mit der Sie Ihr Lüftungsverhalten optimieren können. Abhängig von der Anzahl der Personen im Raum, von deren Verhalten im Raum, vom Raum selbst und von den äußeren Bedingungen gegen wir Ihnen Tipps zum richtigen Lüften. Gemeinsam mit Wissenschaftlern und Technikern arbeiten wir gerade an der Fertigstellung dieser Lösung. Wenn alles klappt, sind wir Anfang März fertig.

Und wir wollen Sie mit einer Marktübersicht über CO²-Messgeräte und Raumluftfilter unterstützen. Die Marktübersichten befinden sich derzeit noch in Vorbereitung.

Wir geben konkrete Tipps für den Alltag

Schon heute finden Sie auf LuftHygienePro konkrete Tipps für den sicheren Alltag, zum Beispiel Entscheidungshilfen für die richtige Mund-Nasen-Maske und wie Sie Ihre Maske selbst testen können. Und in unserer Rubrik Wissen finden Sie unsere 12 Tipps: So schützen Sie sich optimal vor dem Corona-Virus. Da finden Sie unser ganzes Experten-Wissen auf einem Blick. Und Sie können sicher sein: Auch diese Tipps werden wir für Sie laufend auf dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Forschung halten. Versprochen!