Schweizer Aerosol-Studie bestätigt Sicherheit von Konzertsälen

Die Inzidenzen sinken Deutschlandweit, die Corona-Schutzmaßnahmen werden immer weiter zurück gefahren. Auch für den so lange geschlossenen kulturellen Bereich stehen die Zeichen auf Öffnung. Um die anstehenden Wiedereröffnungsschritte für Künstler und Publikum sicher zu gestalten, wurden bereits einige experimentelle Studien – wie beispielsweise jene des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts – durchgeführt. Die Ergebnisse der Studien zeichnen ein positives Bild: Bei Einhaltung der geltenden Hygieneregeln (Abstand, Maske und Co) und guter Belüftung herrsche im untersuchten Konzertsaal kein erhöhtes Infektionsrisiko mit dem Corona-Virus.

Schweizer Aerosol-Studie geht d’accord mit Ergebnissen des Fraunhofer Instituts

In der Schweiz wurde nun ebenfalls eine Studie durchgeführt, die sich mit dem Infektionsrisiko in Konzertsälen beschäftigt. Forscher der Hochschule Luzern und des SCOEH haben dazu die Luftbelastung im KKL Luzern untersucht. Das Ergebnis: Für den Konzertsaal konnte eine mehrheitlich gute Lüftungswirksamkeit festgestellt werden. Das Ansteckungsrisiko sei bei konsequenter Einhaltung der Schutzmaßnahmen gering.

Die eidgenössische Studie bestätigt folglich die erfreulichen Forschungsergebnisse des Experiments in der NDR Radiophilharmonie und liefert somit wichtige Erkenntnisse, um auch das kulturelle Leben wieder „hochzufahren“.

 

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