Pandemie-sicheres Klassenzimmer: Mit oder ohne Luftfilter?

Immer mehr Bundesländer heben die Maskenpflicht in der Schule auf. Das Thema virenfreie Luft in Klassenzimmern gewinnt im Pandemie-Herbst 2021 zunehmend an Brisanz. Schließlich sind es vor allem die jüngsten Schüler*innen in den Grund- und weiterführenden Schulen, für die es aktuell noch keinerlei Möglichkeit gibt, sich gegen das Corona-Virus durch eine Impfung zu schützen.

Luftfilter als Allheilmittel?

Um die Klassenzimmer Pandemie-sicher zu gestalten, fördern Bund und Länder die Anschaffung und Installation von Luftfiltern. Diese sollen als flankierende Maßnahme zum klassischen Fensterlüften für virenfreie Atemluft in den Schulräumen sorgen. Auch die Forschungsergebnisse von Prof. Kähler von der Bundeswehruniversität in Neubiberg unterstützen diesen Ansatz. Soweit die Theorie. In der Praxis sind Luftfilter jedoch nicht unumstritten: Das Umweltbundesamt empfiehlt deren Einsatz daher beispielsweise nur für schlecht belüftbare Räume, da die Kosten zu hoch seien. Als weitaus weniger kostenintensiv – vor allem auf lange Sicht – wird beispielsweise die sogenannte Verdrängungslüftung empfehlen. Dazu wird ein handelsüblicher Industrieventilator ins Fenster eingebaut, der für den Luftaustausch sorgt.

Das ARD-Magazin plus minus hat nun den interessanten Beitrag „Saubere Luft im Klassenzimmer“ veröffentlicht, der sich mit der aktuellen Situation in der Schule und den kontroversen Ansichten zum Thema Luftfilter beschäftigt. Dieser ist hier abrufbar.

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