Gedächtniszellen schützen nach Corona-Infektion rund 6 Monate vor Neuerkrankung

Wissenschaftler an der Rockefeller University, New York, haben jetzt herausgefunden, dass Patienten, die von einer COVID-19-Infektion genesen sind, über sogenannte „Gedächtniszellen“ eine begrenzte Immunität gegenüber einer Neuerkrankung über wenigstens sechs Monate aufrechterhalten. Während die Anzahl der Antikörper nach Abklingen der Erkrankung rasch abnimmt und deshalb eine Neuinfektion eigentlich relativ schnell wieder möglich wird, bleibt die Anzahl sogenannter „Gedächtnis-B-Zellen“ über einen langen Zeitraum konstant. Die Autoren der Studie berichten: „Die Beobachtung, dass Gedächtnis-B-Zell-Antworten nach 6,2 Monaten nicht abklingen, sondern sich weiter entwickeln, deutet stark darauf hin, dass Personen, die mit SARS-CoV-2 infiziert sind, bei einer erneuten Exposition eine schnelle und effektive Antwort auf das Virus aufbauen könnten.“
Die Studie wurde am 18. Januar komplett veröffentlicht: https://www.nature.com/articles/s41586-021-03207-w

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