Forschungsteam will einheitliches Bewertungssystem für Raumlufttechnik entwickeln

Das Forschungsprojekt Restart 2.0 will Kriterien für sichere und unsichere Räume für Veranstaltungen entwickeln. Wissenschaftler und Techniker der Universität Halle haben das Projekt „Restart 2.0“ zur Erforschung des Ansteckungsrisikos mit dem Corona-Virus in Innenräumen gestartet. Dazu wurden bereits erste Messungen im Puppentheater Halle diese Woche vorgenommen. Ziel der Forschenden ist es, einheitliche Kriterien für ein Bewertungssystem für die Sicherheit von Veranstaltungen „vor vollem Publikum“ zu entwickeln. Das System soll konkrete Aussagen dazu machen, ob ein Raum aus Infektionsschutzsicht als „sicher“ oder „unsicher“ einzuschätzen ist. Dazu setzten sie nach eigenen Angaben neue Methoden zur Untersuchung der Strömungsverhältnisse in der Raumluft sowie Computersimulationen ein. Erste Ergebnisse  sollen bis Anfang 2022 vorliegen.

Vorgängerprojekt Konzert-Experiment

Restart 2.0 ist ein Folgeprojekt zum Experiment Restart-19: Während eines Konzerts des Sängers Tim Bendzko wurde das Risiko von Indoor-Großveranstaltungen während der Corona-Pandemie experimentell erforscht. Dazu wurde beispielsweise der Nutzen der Hygienemaßnahmen und die Aerosolbelastung in der Konzert-Arena gemessen und analysiert.

Alle Infos zum Projekt sind hier abrufbar.

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