COVID-19 schädigt häufig das Geschmacksempfingen und den Geruchssinn.

Eine im Juni 2020 an der Mayo Klinik veröffentlichte Sekundäranalyse von 24 Studien, die auf der Analyse von insgesamt 8.438 Einzelfällen beruht, ergab, dass 41 Prozent aller an COVID-19 erkrankten Patienten in der Folge an Geruchsverlust litten. (Quelle: https://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(20)30546-2/fulltext).

Dabei unterscheiden sich die Resultate nicht zwischen Männern und Frauen. Offenbar waren aber jüngere Patienten häufiger vom Geschmacksverlust betroffen, als ältere Patienten. Bei etwa einem Viertel der betroffenen Patienten sind erhebliche Beeinträchtigungen von Geruchs- und Geschmacksempfinden offenbar sehr langfristig oder sogar dauerhaft. Über die Ursachen von Geschmacks- und Geruchsstörungen gibt es in der Wissenschaft noch kein einheitliches Bild. Es gilt als sicher, dass das Virus Riech-Zellen in der Nase schädigen. Weitere Schädigungen auf das Nervensystem oder auf Hirnfunktionen sind derzeit noch in der Diskussion.

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