Der Elektrofilter als Virenkiller

Gesunde Luft ist das wichtigste Nahrungsmittel das Menschen, Tiere und Pflanzen für sich in Anspruch nehmen. Doch dieser Faktor ist immer mehr in Gefahr. Mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert und dem Nachkriegswohnungsbau erhöhte der Mensch die Konzentration von schädlichen Stoffen in der Natur und geschlossenen Räumen. In den frühen Jahren des 21. Jahrhunderts kamen noch antibiotikaresistente Keime sowie Bakterien und Viren in Krankenhäuser – zuletzt SARS-CoV-2 – als Gefahrenquelle hinzu.

Dr. Werner Tenk als Geschäftsführer und Vorsitzender des wissenschaftlichen Rates der EFS Elektrofiltersysteme GmbH forscht seit 2003 an einem sicheren und effizienten Verfahren zur Schaffung gesunder Luft. Hierbei setzt der Ingenieur und Unternehmer mit seinen langjährigen Erfahrungen aus der Schadstoffsanierung auf innovative und elektrophysikalische Verfahren zur Tötung und Inaktivierung von Viren, Bakterien und Schadstoffen.

Gastbeitrag von Dr. Werner Tenk

Dr. Werner Tenk

Elektrofilter sind seit vielen Jahrzehnten in der Großindustrie bekannt. Nahezu jeder Schornstein in der Industrie ist mit einem solchen Gerät ausgestattet. Dabei werden die Partikel, die sich in der durchgeleiteten Luft befinden, durch Elektronen oder andere Ionen negativ aufgeladen. Die Luft wird an einer positiven Elektrode (Abscheideblock) vorbeigeführt und die negativ aufgeladenen Teilchen werden von dieser angezogen und so aus der Luft entfernt. Es fallen also keine Filtermaterialien an, die verstopfen können.

 

 

Von den Großen lernen

Dieses Prinzip kann komprimiert auch in der gewerblichen und privaten Raumluftreinigung genutzt werden. Denn nur ein Elektrofilter mit einer ganz neuartigen elektronischen Steuerung ist in der Lage, eine noch nie erreichte Luftreinigung von Partikeln auch kleiner 0,5 µm (H14 Klasse) abzufiltern.

Die Abbildung zeigt die Partikelgröße schädlicher Stoffe und Organismen. (Bildquelle: EFS Schermbeck)

 

Ein Elektrofiltersystem mit niedrigstem Filterdruckwiderstand, hoher Ionendichte und totaler denaturierender (eine strukturelle Veränderung von Biomolekülen, wie z.B. dass Spike – Protein bei SARS-CoV-2) und oligodynamisch (keimtötend) wirkender Abscheidung inaktiviert dabei Viren und schädliche Organismen.

Kurzum: Die organischen Schadstoffe werden durch Oxidation mittels Ozons und auf der oligodynamischen Oberfläche zersetzt. Als final schützender Faktor bei diesem Prinzip fungiert ein Ozonfilter am Ende des Verfahrens – meist aus natürlich wirkender Aktivkohle – vor dem Auslass gesundheitsgefährdender Ozonkonzentrationen an die Umgebung.

Schematische Darstellung des Verfahrens (Bildquelle: EFS Schermbeck)

 

Elektrofilter haben somit zwei schützende Vorteile gegenüber herkömmlichen HEPA-Filtern H13 oder H14
  • Ihr Abscheideprinzip der elektrostatischen Aufladung ist unabhängig von der Partikelgröße. Es werden auch die kleinsten Partikel und Erreger aus der Raumluft herausgefiltert und dass mit einem für Elektrofilter  bekannten, niedrigen Filterwiderstand.
  • Die Luft strömt an den Elektrodenplatten entlang und kann sich nicht wie beispielsweise bei einem Ablagefilter (z.B. Hepafilter)  zusetzen. Die Filterleistung bleibt über die ganze Zeit gleich hoch und effektiv.

SARS Covid-19 Schutz: Neuste Studien der Universität Kassel zeigen, dass eine elektrische Spannung ein effektives Mittel für die Spaltung des sehr flexiblen Spike-Proteinen, in Grippe und Covid-19 Bauteilen ist und nachweislich Viren zersetzt.

Der Elektrofilter ist somit ein Luftreiniger und Virenkiller in einem. Er scheidet zu 99,995 % die bekannten Schadstoffe problemlos ab und inaktiviert gefährliche Viren.

Neben der Luftqualität bietet der Elektrofilter weitere Vorteile, die gerade in kleinen und mittleren Räumen deutlich werden.

Der Luftdurchsatz von Elektrofilter ist niedriger als beim HEPA-Filter. Da ein Großteil des elektrischen Stroms bei Luftreinigungsgeräten für das betreiben von Ventilatoren aufgewendet werden muss, bietet ein geringer Luftdurchsatz die stromsparendste Eigenschaft bei gleichbleibender Wirksamkeit. Hier ist der Elektrofilter bis zu 15 mal effizienter als der herkömmliche HEPA-Filter. Gleichzeitig bedeutet ein niedriger Luftstrom naturgemäß auch eine geringe Lautstärke. Ab 40 dB (A) spricht man von der Konzentrationsstörungsschwelle. Mittlere Elektrofiltergeräte gehören mit unter 30 dB zu den leisesten Geräten ihrer Leistungsklasse. Damit können diese Geräte auch problemlos dort aufgestellt werden, wo Menschen konzentriert arbeiten müssen.

Neben dem Energieverbrauch spielen auch die Austauschmaterialien eine Rolle für die Folgekosten einer Luftreiniger-Anschaffung. Teure Austauschfilter wie bei HEPA-Filtern sind im Elektrofilter nicht notwendig, da der eigentliche Sammlungspunkt für die Ablagerung mechanisch gereinigt werden kann. Lediglich der Ozon-Aktivkohlefilter muss ein mal jährlich ausgewechselt werden. Dazu braucht es aber weder geschultes Fachpersonal noch einer persönlichen Schutzkleidung, wie es die TRGS 400 bei z.B. bei der Reinigung eines Ablagefilters vorschreibt. Von Vorteil ist auch, dass der Aktivkohlefilter einfach im Hausmüll entsorgt werden kann. Ablagefilter hingegen sind gemäß Abfallverordnung besonders überwachungspflichtige Abfälle und als Sondermüll, gemäß den Vorgaben der Deponie, staubdicht zu verpacken und entsprechend zu entsorgen.

Gesunde Raumluftlösungen der EFS Elektrofiltersysteme GmbH

Für die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im Alltag produziert die EFS verschiedenste Luftreiniger vom Typ Eco Clean. Durch seinen gleichbleibenden und patentierten Aufbau ist der Elektrofilter flexibel in verschiedenen Bausätzen integrierbar – von mobil bis stationär. Der Eco Clean E 600 ist dabei speziell für Klassenräume und Besprechungszimmer konzipiert. Durch seine bis Kopfhöhe verlaufende An- und Absaugung schafft er bereits nach kurzer Zeit eine gesunde Zirkulation der Luft ohne Zugerscheinungen im Raum und ist mit max. 30 dB und 35 Watt leise und energiesparend zugleich.

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

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